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Mitgliederversammlung 2018



Taufkirchen - In der "brechend vollen Hütte", dem neuen Sportheim der BSG Taufkirchen, ging die Jahreshauptversammlung des Bezirksligisten über die Bühne. Präsident Franz Schlossnikl ließ das Vereinsjahr Revue passieren, das reich an Höhepunkten war und vom Bau des tollen Sportheimes geprägt war. Herausragende Veranstaltungen waren aber auch die Beteiligung der BSG am Advent im Schloss, die Weihnachtsfeier im Bürgersaal, die Hallenturniere der AH und das Carl-Hierl-Jugendturnier und das 24. Starkbierfest in der Gemeinde. Auf sportlichem Gebiet gelang der BSG nach vielen Jahren der langersehnte Aufstieg über den Umweg der Relegation in die Bezirksliga. Präsident Schlossnikl schilderte die Bauvorbereitung und den Bau selbst, der geprägt war von der unglaublichen Bereitschaft der freiwilligen Helfer, die die 3500 kalkulierten und erhofften freiwilligen Arbeitsstunden mit an die 9500 Stunden in ungeahnte Höhen schnellen ließen und so wesentlich dazu beitrugen, dass der Bau termingerecht erstellt werden konnte und auch der finanzielle Rahmen eingehalten werden konnte. Franz Schlossnikl freute sich über die tolle Einweihungsfeier im Sommer und bedankte sich besonders bei Helga und Wolfgang Balzarek, die während der Bauphase die vielen Helfer mit Brotzeiten versorgten. Schlossnikl verwies auf die kommenden Aufgaben (u.a Zaun am Bach, Tribünenverkleidung, Ersatzbänke beim Hauptplatz). Zur Bauabrechnung verwies Schlossnikl auf den detaillierten Bericht des Kassiers Roland Kobus und teilte mit, dass das Darlehen des BLSV vertragsgemäß zu 80 Prozent schon ausgezahlt sind, nun aber noch alle Rechnungen eingereicht werden und nach deren Prüfung auch die Restzahlung erfolgt.

Nach Bekanntgabe der anstehenden Termine für das folgende Jahr standen die Sportberichte auf dem Programm. Abteilungsleiter Ferdl Schediwy schilderte das Abschneiden der ersten und zweiten Mannschaft und freute sich besonders, dass die erste Mannschaft "nach 14 langen Jahren mit einer tollen Saison und aufregenden Relegationsspielen endlich den Aufstieg geschafft hat." Er verwies auf die anstehende Ehrung am 3.12. durch die Gemeinde und bedankte sich auch ausdrücklich beim Trainerduo Christian Grüll und Christian Losert. Er bedauerte die Entlassung der beiden, die er mit der Tabellensituation erklärte. Über die Nachwuchsarbeit und insbesondere dem tollen Abschneiden der A-Jugend mit den Trainern Kurt Dworschak und Klaus Unterreitmaier fand Schediwy nur lobende Worte und freute sich, dass acht Nachwuchsspieler den Sprung in die erste und zweite Mannschaft geschafft haben.

Elli Bauer berichtete vom Aufstieg der Damenmannschaft als Spielgemeinschaft mit Neufraunhofen in die Bezirksoberliga. Weil aber SG-Mannschaften nicht in der BOL spielen dürfen, wechselten die Spielerinnen nach Neufraunhofen, allerdings wird im Nachwuchsbereich und in der Freizeitliga dank der Initiative von Hans Graf, Thomas Unterreitmaier und Luisa Mayerhofer weiter in Taufkirchen Fußball für Mädchen und Frauen angeboten. 

Für die AH-Mannschaft sprach Roland Kobus. Zwar konnte er nur über wenige, dafür aber erfolgreiche Spiele berichten, auch weil Markus Fischbeck mit 18 Toren seinen Teil zu den vielen Siegen beitrug.  Über die Maßen aktiv sind die AH-Spieler dennoch, denn sie trainieren das ganze Jahr 52 mal jeweils mittwochs und treffen sich dann auch mit den nicht mehr aktiven Fußballern der BSG zum geselligen Beisammensein.

Jugendleiter Stefan Bart berichtete von 16 (!) Nachwuchsmannschaften, die mit 226 aktiven Spielern die Zukunft des Vereins sind. Diese Mannschaften werden mit viel ehrenamtlichen Engagement von unzähligen freiwilligen Trainern, Betreuern, Helfern und Eltern umsorgt werden. Den Meistertitel der A-Junioren (als SG mit dem SC Moosen, FC Inning und FC Hohenpolding) sowie das tolle Abschneiden im Bezirks mit der Finalteilnahme gegen den Landesligisten SE Freising, der erst im Elfmeterschießen gewann, fand große Anerkennung.  Stefan Bart warb eindringlich um noch mehr Mitarbeiter, denn die Zukunft jeden Vereines hänge an der Nachwuchsarbeit. Bart stellte die Trainer, Betreuer und Helfer vor und erläuterte das Abschneiden auf dem grünen Rasen. Ein besonderer sportlicher Höhepunkt war das Carl-Hierl Turnier mit 67 teilnehmenden Mannschaften, das an vier Tagen abgehalten wurde. Bart betonte auch, dass solche Turniere wichtig für das finanzielle Überleben sind.

Große Aufmerksamkeit hatte dann Roland Kobus, der die finanzielle Situation in der vergangenen Abrechnungsperiode (1.11. 2017 bis 1.11. 2018) bei der BSG anschaulich darstellte und dabei auf der einen Seite das Rechnungsjahr im Verein darstellte und dann das gesamte Bauvorhaben finanziell erklärte. Im laufenden Rechnungsjahr nahm die BSG Taufkirchen knapp 90 000 Euro ein mit den Haupteinnahmeposten wie Beiträge und Spenden (50 000), Werbung (15 000), Eintrittsgelder (10 000) sowie andere Einnahmen (15 000). Durch den Aufstieg in die Bezirksliga schnellten die Einnahmen pro Spiel deutlich in die Höhe. Alle Ausgaben zusammen ergaben 84 500 Euro und so konnten exakt 5350 Euro als Überschuss verbucht werden. Beim Bau des Vereinsheimes wurde eine Obergrenze von 700 000 Euro als Limit gesetzt und man war sich einig, dass eine Darlehenssumme von 270 000 Euro reichen muss. Bis zum Stichtag beglich der Verein Rechnungen in Höhe von 632, den eigenen Rücklagen  438 Euro, die durch die Zuschüsse und Darlehen der Gemeinde Taufkirchen, des Bayerischen Landessportverbandes, des Landkreises Erding, der Spendenbereitschaft der Bevölkerung und insbesondere der Verrechnung der 9500 freiwilligen Arbeitsstunden ausgeglichen werden. Begünstig wurde der Bau vom niedrigen Zinsniveau, denn der Verein konnte zinsgünstig(ste) Darlehen im Bereich von 1,0 bis 1,25 % Zinsen abschließen. Für seinen anschaulichen Vortrag und insbesondere auf Grund der tollen Zahlen bekam Roland Kobus den gebührenden Beifall, den Alois Fischbeck als Revisor (mit Manfred Ecker) noch adelte, denn er hatte die Zahlen akribisch unter die Lupe genommen und mit wenigen Worten ("Alles tip-top, passt wunderbar") alles ggt. Nach diesen Worten war die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig.

Ebenfalls einstimmig fiel die notwendige Nachwahl des 2. Vorsitzenden aus. Als Wahlleiter fungierte Konrad Weiher, der selbst früher knapp 20 Jahre als zweiter Vorsitzender für die BSG tätig war. Thomas Unterreitmaier übernimmt die Funktion des zweiten Vorsitzenden bei der BSG die nach dem Rücktritt von Markus Balzarek vakant war.

Anschließend erläuterte Präsident Franz Schlossnikl die geplante Anpassung der Mitgliedsbeiträge, die im Vergleich zu ähnlich strukturierten Vereinen in der (goldenen) Mitte liegen. Nach den Erläuterungen von Schlossnikl gab es ein eindeutiges Votum für die neuen Beiträge, die ab dem 1.1.2019 Gültigkeit haben. Jugendliche bis 14 Jahre zahlen dann 50 Euro (bisher 40) pro Jahr, die älteren Jugendlichen bis 18 Jahren zahlen dann 65 Euro (bisher50) und der Beitrag für Erwachsene ist nun ab 1.1.2019 90 Euro (bisher 80).

Unter Punkt Verschiedenes kam noch eine Anfrage zum Starkbierfest, das bisher 24 Auflagen erlebte. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge aufgrund der Auflagen ist die Ausführung derzeit fraglich, so Franz Schlossnikl zum Abschluss der Jahreshauptversammlung.  

 

Bericht und Foto: Eicke Lenz



Foto - Franz Schlossnikl gratuliert seinem neuen 2. Vorsitzenden zum einstimmigen Wahlergebnis

 



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